Nekrologie

wir trauern um

Dean
Eicha
Laika

Die Regenbogenbrücke
Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz,
den man Rainbow Bridge nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war,
dann geht dieses Tier zur Rainbow Bridge.
Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere,
und dort können sie laufen und zusammen spielen.
Sie finden dort viel Futter und Wasser und Sonnenschein,
und sie fühlen sich dort sehr wohl.
Die Tiere, die krank oder alt waren, sind wieder völlig gesund und voller Energie;
die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark,
so wie wir uns an sie erinnern in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten.
Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden.
Die Tiere sind glücklich und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit:
Sie vermissen jemand ganz Besonderen, nämlich ihren Menschen,
den sie zurücklassen mussten und den sie so geliebt haben.
Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen,
an dem eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut.
Die klaren Augen sind aufmerksam, der gespannte Körper zittert.
Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über das grüne Gras,
seine Beine tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich entdeckt,
und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen,
haltet ihr Euch in freudiger Wiedersehensfeier aneinander fest, um nie wieder getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht herab;
Deine Hände streicheln endlich wieder den geliebten Kopf;
und Du schaust wieder in die treuen Augen Deines Freundes,
der vor so langer Zeit schmerzvoll aus Deinem Leben gegangen ist,
aber nie aus Deinem Herzen.

Und dann geht Ihr gemeinsam über die Rainbow Bridge....
um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.

Autor des englischen Originals: Paul C. Dahm - The Rainbow Bridge
Ü bersetzung: Doris Seitz

.......wann immer Du einen Regenbogen siehst, weißt Du das Dein Freund in Deiner Nähe ist.

Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke
Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen,
um ihn zu begrüssen.
Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde,
aber das war die erste Meute, die nur mit der Rute wedelte.
Anstatt ihn zu beissen, küssten sie ihn einfach.
Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm.
Keiner von ihnen wurde in einer "Welpen-Fabrik" geboren,
so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt,
um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.
Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.


" Was IST Liebe?",
fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden.
Ä ngstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde.
Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab.
Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab.
Er hatte nicht die Kraft dazu,
sich lange an der Zitze festzuhalten.
Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst
und stießen ihn immer wieder zur Seite.
Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper,
so konnte er trinken.

Aaaahhh ...... so ist es besser! dachte er und trank,

bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist.


Ich erinnere mich genau daran - sagte er erfreut.
Zu dumm, dass ich erwachsen werden mußte und hinaus in die Kälte und Nässe,
um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich, was es heißt,
ein ungeliebter Hund zu sein- dachte er traurig.


Diese Nacht kroch er auf seine Mutter zu und versuchte zu trinken,
aber er fiel immer wieder zur Seite weg.
Wenn die anderen vollgetrunken waren,
dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken,
die die anderen übrig gelassen hatten.
Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte,
daß er auch noch was abbekommen hatte,
die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war.
Es war sogar schon schwer genug, aufzustehen.
Er war noch so klein und so schmächtig.
Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten
. So begann er zu schreien.
Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da
und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund.
Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter,
aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen .
Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren.
Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen,
als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke wahr genommen hatte.

Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen,
weichen Tuch, auf den Bauch genommen hatte.
Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und
die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.
Er dachte wieder an seinen neuen Freund,
der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und Gott fragte,
ob er wohl nochmals zurück dürfte.
Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist.
So gab ihm der Mensch für einige Stunden
( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel),
seine Milcheinheiten und gab ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.

Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest,
um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er den Herzschlag hören konnte,
der fest und lieb klang.
Und jetzt konnte er auch die tiefe Liebe eines Menschen zu einem Hund wie ihm, spüren.

Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen?
Ja antwortete er, mit einer kleinen Wehmut,
weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann.
Er liess die Luft aus seinen kleinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke.
Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt,
den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.

Danke Gott, sagte er.
Liebe ist WUNDERBAR und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten,
um ihm beim eintreffen zu sagen,
daß ich ihn auch sehr liebe.

Wie ein Hundebesitzer den richtigen Himmel findet

Ein alter Mann und sein Hund liefen eine unbefestigte Straße mit Zäunen an beiden Seiten entlang.
In einem der Zäune war ein Tor.
Sie blickten hinein und sahen eine schöne Landschaft mit Wiesen und Wäldern.
Es war genau das, was ein Hund, der gerne jagt, und sein Herrchen sich vorstellen.
Aber neben dem Tor stand ein Schild: „kein Durchgang“ und so gingen sie weiter.
Sie kamen schließlich zu einem schönen Tor, in dem in weiß gekleideter Mann stand.
„ Willkommen im Himmel!“ sagte er.
Der alte Mann war glücklich und wollte mit seinem Hund durch das Tor gehen.
Der Torwärter hielt ihn auf: “Zutritt von Hunden ist nicht erlaubt,
tut mir leid, aber er kann nicht mit reinkommen.”
„ Was ist denn das für ein Himmel, der Hunden den Zutritt verwehrt?
Wenn er nicht mit kann, bleibe ich mit ihm draußen.
Sein ganzes Leben lang war er mein treuer Begleiter.
Ich werde ihn jetzt nicht verlassen.“
„ Machen sie es, wie sie meinen, aber ich warne sie,
der Teufel befindet sich auch auf diesem Weg und er wird versuchen,
sie mit schönen Worten in sein Reich zu locken.
Er wird ihnen alles versprechen, aber der Hund wird auch nicht mit dürfen.
Wenn Sie den Hund nicht zurücklassen,
werden Sie für alle Ewigkeit auf dieser Straße bleiben müssen.“
Trotz dieser Aussichten ging der Mann mit seinem Hund weiter.
Sie kamen zu einem verfallenen Zaun mit einer Lücke darin, es war kein Tor,
nur so etwas wie ein Loch im Zaun.
Ein anderer alter Mann stand dort.
„ Entschuldigen sie bitte, mein Hund und ich sind ziemlich müde,
dürfen wir reinkommen und ein bißchen im Schatten sitzen?“
„ Natürlich unter dem Baum dort finden sie kaltes Wasser.
Machen sie es sich gemütlich.“
„ Kann ich denn meinem Hund mit hierein nehmen?
Der Mann dahinten sagte, Hunde wären hier nirgends erlaubt.“
„ Würden Sie denn hereinkommen, wenn sie ihren Hund draußen lassen müßten?“,
„ Nein, das würde ich nicht und das ist auch der Grund, warum wir nicht in den Himmel gegangen sind.
Wir werden für alle Ewigkeit auf dieser Straße bleiben.
Ein Glas kaltes Wasser und etwas Schatten würden für´s Erste reichen.
Aber ich werde nicht reinkommen, wenn mein Kamerad nicht mit hinein kann, das steht fest.“
Der Mann hinter dem Zaun lachte und sagte: „Willkommen im Himmel!“
„ Was, sie meinen, das hier ist der Himmel? Und Hunde SIND erlaubt?
Wie kann es sein, daß der da unten an der Straße sagte, sie wären es nicht?“
„ Das war der Teufel und er bekommt alle Leute, die bereit sind, das Tier, das sie sein Leben lang begleitet hat,
aufzugeben, solange sie nur in den angeblichen Himmel dürfen.
Sie merken bald, daß sie einen Fehler gemacht haben, aber dann ist es zu spät.
Die Hunde kommen hierher und ihre wankelmütigen Besitzer bleiben dort.
GOTT würde nicht zulassen, daß die Hunde aus dem Himmel verbannt werden.
Schließlich hat ER sie als lebenslange Begleiter für ihre Menschen geschaffen,
warum sollte er sie im Tod von ihnen trennen?“